
In einem Kredit-Spezial vom 5. Dezember 2007 macht FOCUS Online auf die versteckten Nebenkosten vieler Kredite aufmerksam. Insbesondere rücken dabei die Restschuldversicherungen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, die häufig nicht transparent genug gemacht werden.
Insbesondere ist dies bei Kleinkrediten der Fall. So sehe ein Sofortkredit über 10.000 Euro bei einem effektiven Jahreszins von 5,16 Prozent noch einigermaßen attraktiv aus. Oft rate dann der Kundenberater zu einer Restschuldversicherung, um sich gegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit abzusichern. Bei “gerade mal 30 Euro im Monat mehr” sagen da nur die wenigsten “Nein”.
Was aber dabei übersehen wird, ist dass die Kosten für die Restschuldversicherung, die manche Banken übrigens zu einer zwingenden Voraussetzung machen, den Kredit in ungeahnte Höhen treibt. Zudem sei laut Max Herbst von der FMH-Finanzberatung eine Restschuldversicherung deutlich teurer als gewöhnliche Versicherungen.
Leider sind die Banken nicht gezwungen, derartige Nebenkosten in Form von Policen in den Effektivzinssatz mit einzurechnen. In dem obigen Beispiel würde dann im Kreditrechner statt 5 Prozent auf einmal mehr als 12 Prozent geforderter Zins auftauchen.
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