
Trotz Veränderungen in der gesamten Wirtschaft steht das Eigenheim an erster Stelle auf der Wunschliste vieler Bürger. Dies ist allerdings im Regelfall mit einer Kreditaufnahme und somit sorgfältigen finanziellen Planung verbunden. Kleine nützliche Tipps helfen hier schon bedeutend weiter.
Die derzeitige Höhe der Hypothekenzinsen liegt bei ca. 5 Prozent und variiert durch die Tatsache, ob es sich um ein erst- oder zweitrangiges Darlehen handelt und durch die Bonität der Kreditnehmer. Der erste Weg für die Hypothekenaufnahme sollte zur Hausbank führen, um eine Basis für die Angebotseinholung bei anderen Kreditinstituten zu haben.
Berücksichtigt werden sollte weiterhin die Wahl zwischen variabler oder fester Zinsbindung sowie die Höhe der möglichen Tilgung, die in der Anfangsphase höchstmöglich angesetzt werden sollte, um Zinsen zu sparen. Wer rund 150.000 Euro als Kredit aufnimmt, sollte mit monatlichen Belastungen von 800 bis 900 Euro rechnen. Lebensversicherungen sollten zur Finanzierung des Eigenheims eher nicht aufgelöst werden, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Vorhandenes Eigenkapital und zuteilungsreife Bausparverträge vermindern die monatliche Belastung deutlich und können zur Baufinanzierung hinzugezogen werden. Die Abwägung zwischen Verkauf von Wertpapieren oder Aufnahme eines höheren Darlehens lässt sich durch einen Depotcheck erleichtern.
Der Ablauf der Zinsbindung und somit höhere Belastungen beim Baudarlehen können durch ein sogenanntes Forwarddarlehen abgefangen werden. Steuerliche Belange der Baufinanzierung sollten grundsätzlich mit dem Steuerberater durchgesprochen werden.
Je nach Alter des Bauherren werden natürlich höhere monatliche Belastungen fällig, trotzdem ist, je nach Einkommenssituation, trotzdem eine hundertprozentige Finanzierung durch die Bank möglich.
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