19.12.2007 – 14:55
Autor: Kredit News

In einem Bericht der Focus Online übte Redakteur Uli Dönch in seiner Kolumne herbe Kritik an dem Ratenkredit der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken.

Es geht um den easycredit, vielen sicherlich von Werbeplakaten oder Hörfunkproduktionen bekannt. Deutliche Kritik wird an dem Werbekonzept geübt: während einerseits die Werbefilme zu aggressivem Geldausgeben verleiteten, würden “vom Scheinheiligen” die Worte “nicht überschulden und den fairen und sicheren Kredit für Deutschland nutzen” in der Botschaft übermittelt.

Überhaupt dient Fairness als Leitmotiv des easyCredit. Das “Fairness-Paket” garantiere dabei, dass man bei Zahlungsunfähigkeit “lediglich den pfändbaren Teil” seines Einkommens bei der Bank abzugeben habe. Die gleichzeitig im Internet voreingestellte Restschuldversicherung komme dem Kunden ebenso teuer zu stehen. Dönch rechnet vor, dass dieser bei einer Kredithöhe von 10.000 Euro über sieben Jahren Laufzeit immerhin 2121 Euro kostet, wobei der Vertrag ausgerechnet mit der R+V Versicherung im eigenen Hause bleibt.

Wie so oft ist der angegebene effektive Ratenzins von 5,99%* nur bei optimaler Bonität garantiert. Bei einem realen Monatseinkommen von 2000 oder 3500 Euro würden aber bereits 12,99% fällig. Ein teurer Spaß, der Focus rechnet aus: für seinen 10.000 Euro Sofortkredit müsse man dann 5628 Euro Zinsen zahlen.


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