
Die fünft größte Investmentbank der USA zeigte sich schockiert: obwohl schon vorgewarnt, war sie über die Größenordnung des Verlusts überrascht: 859 Millionen US-Dollar Verlust musste Bear Stearns wegen der Finanzkrise im letzten Quartal hinnehmen.
Dies kostet die Mitarbeiter und auch den Vorstand den Jahresbonus, wird in der Spiegel Online berichtet. Insgesamt kommt die Bank auf einen Verlust von sage und schreibe 1,9 Milliarden US-Dollar. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich Bear Stearns auf falsche Kredit-Papiere verlassen hatte. Aber sie ist damit nicht allein, alle Banken zusammen fuhren vor dem Hintergrund der Finanzkrise einen Verlust von 60 Milliarden Dollar ein, Bear Stearns hat einen Verlust in diesem Jahr von 90 Prozent zu beklagen.
Nun greifen die Chinesen der amerikanischen Großbank unter die Arme. Seit dem Hilferuf an den chinesischen Staatsfonds Citic haben diese bei der Bank eine Milliarde Dollar investiert. Dem tut es Morgan Stanley, die zweitgrößte Investmentbank der USA, nun gleich. Sie erhält aus dem China Investment Corporation-Fonds eine Unterstützung von fünf Milliarden Dollar.
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