
Wie Verbrauchertipp.de mitteilt, haben Versicherer und Banken das Geschäft mit der Rente seit längerer Zeit als ein sehr lukratives erkannt. Nun haben auch die Bausparkassen Modelle zur Altersvorsorge vorgelegt, deren Mittelpunkt das Wohneigentum bildet.
Die Koalition hat sich inzwischen auf Eckpunkte verständigt, wie man zukünftig durch die Riester-Rente den Kauf eines Eigenheims fördern will. So sollen diese Kunden zukünftig bis zu 75 Prozent aus dem angesparten Riester-Vertrag für den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie oder auch von Genossenschaftsanteilen entnehmen können.
Da die Förderung der Riester-Rente damit auch auf Bauherren und Käufer von Eigenheimen ausgedehnt wird, haben Anspruchsberechtigte nun eine weitere Auswahlmöglichkeit. Eine davon ist, entweder mit Riester wie bislang die Banksparpläne, Lebensversicherungen oder Fondssparpläne zu finanzieren oder aber die Fördergelder in das eigene Heim zu investieren. Damit könnten um ca. 30 Prozent die Lebenshaltungskosten für Rentner mit einem Eigenheim gesenkt werden. Dieser Wert wurde von den Bausparkassen ermittelt.
Würde das Konzept der Bausparkassen umgesetzt, könnte die Riester-Förderung sehr flexibel eingesetzt werden. So müsste ein Single einige Jahre in die riestergeförderte Lebensversicherung einzahlen und könnte dann mit dem Fördergeld vom Staat ins Bausparen wechseln. Das angesparte Vermögen würde dabei erhalten bleiben.
2 Trackback(s)