18.02.2008 – 16:28
Autor: Kredit News

Auf dem Wirtschaftskanal CNBC beantwortet eine Finanzberaterin jede Woche die Fragen von Zuschauern, rund um das Thema Geld. Fragen zu Krediten kommen genauso häufig vor, wie die Frage nach der besten Geldanlage. Die Beraterin betont gegenüber den Zuschauern immer wieder ausdrücklich, dass die Bank kein Freund, sondern eher ein Feind für den Verbraucher ist.

Die taz meint nun, was für Amerika gelte, sei auch in Deutschland nicht wirklich anders. Doch die deutschen Verbraucher mögen daran nicht so recht glauben. Grund könnte sein, dass im deutschen Fernsehen kaum ein schlechtes Wort über die Banken verloren wird. Klartext, so wie auf dem Sender CNBC in Amerika würde in Deutschland nur selten gesprochen.


Viele Deutsche seien nach wie vor der Ansicht, dass die Bank ausschließlich im Interesse des Kunden handele. Doch die Realität sieht anders aus. Die Banken haben besonders ihr eigenes Interesse im Sinn. Probleme des Verbrauchers seien hier nicht relevant. So interessiere es eine Bank beispielsweise nicht, warum ein Kredit nicht zurückgezahlt werden könne. Die Bank versuche aus dem Fakt lediglich Kapital zu schlagen, beispielsweise mit einem Verkauf des Kredits. Dem kann der Kunde jedoch mit einer Umschuldung entgegenwirken.

Die meisten Verbraucher würden dieses Phänomen erst erkennen, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen mit Banken gemacht hätten. Eigentlich wäre Aufklärungsfernsehen wie in den USA hier genau richtig. Doch da Ratgebermagazine in Deutschland nicht in einem so ehrlichen Stil möglich seien wie in Amerika, müsse der Verbraucher darauf wohl lange warten.

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