19.02.2008 – 16:11
Autor: Kredit News

Die Schufa spielt eine entscheidende Rolle bei der Vergabe von Krediten und beim Abschluss von Verträgen. Doch woher erfahren Verbraucher eigentlich, was in der Schufa eingetragen ist und was nicht? Seit dem 15. November 2005 hat der Bürger die Möglichkeit, die eingetragenen Schufadaten online abzurufen.

In der Schufa werden grundsätzlich alle persönlichen Daten verzeichnet. Darüber hinaus werden Kredite und Vertragsdaten an die Schufa übermittelt. Anhand aufgenommener Kredite und abgeschlossener Verträge wird der Schufa Scoring Wert berechnet, der als Auskunft für Unternehmen steht. Plant der Verbraucher die Aufnahme eines Kredits, holt die Bank in der Regel eine Schufa-Auskunft ein. Der Scoringwert zeigt der Bank an, wie kreditwürdig der Antragsteller ist.

Um die eingetragenen Daten zu erfahren, kann der Verbraucher auf der Internetseite meineschufa.de eine Selbstauskunft einsehen. Die Gebühren liegen mit 3,90 Euro im angemessenen Rahmen. Für 15,60 Euro kann der Verbraucher sooft er möchte auf die Daten der Schufa zugreifen. Lediglich bei einer Schufaauskunft in einer der 14 Servicezentralen fallen keine Gebühren an.

Der Kunde hat allerdings nichts Schriftliches in der Hand, da er die Daten nur im Schufabüro einsehen kann. Verlangt der Kunde einen Ausdruck, schlägt dieser mit 7,80 Euro zu Buche. Ob es in der eigenen Stadt eine Schufazentrale gibt, kann ebenfalls auf der Schufahomepage in Erfahrung gebracht werden.


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