
Die Zahl von 211.000 nicht Krankenversicherten ergab eine Stichproben-Studie des Statistischen Bundesamtes für das erste Quartal 2007, den so genannten Mikrozensus, der alljährlich durchgeführt wird, wie auf 1A Krankenversicherung zu lesen ist.
Den Hauptanteil der Unversicherten machten dabei die männlichen Personen aus, 142.000 leben hier mit vollem Risiko, das sind gut ein Drittel mehr als im Jahr 2003, während die Zahl der weiblichen sogar rückläufig ist.
Seit dem April 2007 ist es jedoch wieder gesetzlich verpflichtend, sich krankenversichern zu lassen, zumindest in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Selbstständige oder Familienangehörige mit einem gewissen Grundeinkommen gilt diese Verpflichtung bisher noch nicht, sie wären entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder in einer Privaten Krankenversicherung. Erst zum Jahresanfang 2009 herrscht dann auch eine Versicherungspflicht auf dem privaten Sektor.
Als Übergangslösung haben die Nichtversicherten ein Recht, ohne Gesundheitsfragen bei den Privaten Krankenversicherungen mit einem so genannten Standardtarif aufgenommen zu werden, der dann 2009 in einen Basistarif übergeht.
Durch die Versicherungspflicht dürfte die Zahl Menschen ohne Krankenversicherung in Deutschland nun deutlich zurückgegangen sein, liege laut 1a-Krankenversicherung und dem Bundesministerium für Gesundheit aber mit geschätzten 188.000 Personen zum Jahresende 2007 immer noch recht hoch.
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