
Tag für Tag hören wir eine Schreckensmeldung nach der anderen, und viele stellen sich die Frage, ob dies erst der Anfang ist. Nein, den nach Aussage vom Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein könnte der Spuk schon lange vorbei sein.
Bei der Hauptversammlung der Investmentbank sagte Blankfein: “Wir sind dem Ende näher als dem Anfang,” mahnt aber dennoch zur Vorsicht. Auch wenn Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, könne die Krise noch “in die Verlängerung gehen.”
Goldman Sachs sorgte bei Anlegern mit überraschend starken Zahlen für Erleichterung. So fiel der Gewinneinbruch, trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten, im letzten Quartal geringer aus als befürchtet. Bei Bekanntgabe der Quartalszahlen im letzten Monat verhinderte das Institut zusammen mit Lehman Brothers, die am gleichen Tag ihre Bilanz bekannt gaben, ein Abstürzen der Weltmärkte.
Das Goldman Sachs erzielte für das erste Quartal einen Nettogewinn von 1,51 Milliarden Dollar nach 3,2 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Dies lag über den Erwartungen von Finanzexperten. Auch Alexander Dibelius, Deutschlandchef von Goldman Sachs sagt in einem Interview der Süddeutschen: “Wir stecken nicht in einer weltweiten Depression.” So behält Goldman Sachs derzeit durch bestmögliche Vorkehrungen so viel Liquidität wie möglich.
Ähnliche Beiträge
Nächster Beitrag: Abgeltungssteuer: So versteht sie jeder »

