
Die eigene Immobilie wird als Altersvorsorge immer beliebter, gleichzeitig steigen jedoch auch die Kosten für Kredite an. Eine Möglichkeit zur günstigen Finanzierung des Bau- oder Kaufvorhabens ist ein Fremdwährungsdarlehen.
Für die meisten Menschen ist es nicht möglich, eine Immobilie ohne die Finanzierung einer Bank zu kaufen, bei der Aufnahme eines Fremdwährungsdarlehens können jedoch enorme Summen gespart werden.
Der Clou: Restschuld sinkt bei steigender Inflation
Das Fremdwährungsdarlehen hat für den Kreditnehmer einen vehementen Vorteil, der Zinssatz passt sich der Inflation an. Sollte der Geldwert während der Kreditlaufzeit sinken, minimieren sich zeitgleich die Schulden, die aufgenommene Summe steckt jedoch schon in der Immobilie. Auf diese Methode lassen sich bei der Zinshöhe enorme Einsparungen erzielen. Natürlich besteht auch das Risiko einer Schulderhöhung, wenn der Geldwert während der Laufzeit ansteigt. Um das Risiko möglichst gering zu halten, werden Wahrscheinlichkeitsrechnungen für die Interessenten erstellt.
Der Effekt: Baufinanzierung schon ab weniger als 3% p.a.
Bei einem deutschen Darlehen zur Baufinanzierung liegt der Zinssatz aktuell zwischen fünf und sieben Prozent. In ausländischer Währung können bereits Immobilienkredite mit einem Zinssatz von weniger als drei Prozent zur Verfügung gestellt werden. Die ersparte Differenz wird auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt und nach Ende der Laufzeit wird ersichtlich, welche Summe eingespart oder verloren wurde.
Wie hoch das Verlustrisiko bei einem Fremdwährungsdarlehen ist, kann nur individuell anhand der Währung und der Kreditlaufzeit eingeschätzt werden. Im Falle einer Ersparnis kann das Darlehen jedoch für ein sattes Plus auf dem Konto des Darlehensnehmers sorgen.
Mehr Informationen unter:
Institut für Baubetrieb: Finanzierungskonzepte, 4.2.5 Fremdwährungsdarlehen, S. 21f. (PDF)
Ähnliche Beiträge
Nächster Beitrag: Baufinanzierung: Mangelndes Wissen kann viel Geld kosten »


2 Trackback(s)