
In der Kredit-Affäre um den Ehemann von Verona Pooth, Franjo Pooth, geht es geht nun um einen 70-Jährigen aus Moskau, der nun in das Netz der Fahnder gelangt ist. Der Grund: Sein Name wird mit einem Konto in Verbindung gesetzt, und dieser Umstand hat den Verdacht auf Geldwäsche ausgelöst.
Dieser Verdacht kam auf, als im Rahmen der Pooth-Affäre die KPMG-Wirtschaftsprüfer Abrechnungen von Spesen sowie Sparkassenkonten überprüften. Ein Konto fiel dabei besonders auf. Nämlich eines, auf das regelmäßig Bargeldzahlungen von ungefähr 10.000 Euro eingingen und den Namen eines Mitglieds der Moskauer Stadtregierung trägt. Derzeit liegen hier nun 250.000 Euro. Der Herr aus Moskau sei bei der Kontoeröffnung anwesend gewesen und hätte auch Verfügungsgewalt über dieses Konto. Allerdings bestreitet er das. Aber er habe Kontoauszüge angenommen und nach Moskau weitergeleitet. Eingerichtet wurde diese Bankverbindung angeblich von einem Sparkassen-Mitarbeiter.
Jetzt ist folgende Vermutung entstanden: Die Russen wurden vermutlich betrogen. Es ist aber unklar, ob der 70-Jährige davon wusste und ob er überhaupt eine Rolle dabei spielte. Es wird aber geprüft, ob es genügend Verdacht für die Aufnahme von Ermittlungen gibt. Der Verdächtige hat inzwischen einen Anwalt eingeschaltet. Die Wirtschaftsprüfer hatten den Auftrag, dem ungeklärten Fall der Kreditvergabe an die Firma Franjo Pooths, Maxfield, nachzugehen.
Zwei der Sparkassen-Vorstände haben ihren Job aufgrund des Kredits sowie zu großer Nähe von Verona und Franjo Pooth verloren. Ein Vorstandsmitglied hat nun gegen die Entlassung Klage eingereicht.
Quelle: RP-Online
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