
Wer an die Finanzierung seiner eigenen vier Wände denkt, der dürfte zunächst auf die herkömmliche Art des Immobilienkredits stoßen, dem Annuitätendarlehen. Hier zahlt man Monat für Monat eine gleich hohe Rate, um seine aufgenommene Finanzierungshöhe abzubezahlen.
Doch das Leben ist variabler geworden, und somit stehen auch andere Wege der Baufinanzierung offen: Die Wormser Zeitung berichtete zählte unter anderen 3 wesentliche auf:
- Das Forward-Darlehen. Wer den Kauf seines Eigenheims oder den Bau seines Hauses bereits auf sich zukommen sieht, der kann sich schon jetzt mit einem Forward-Darlehen die zurzeit niedrigen Zinsen sichern, und zwar bis zu 60 Monate im Voraus. Mit einem kleinen Zinsaufschlag ist es so möglich, sich vor den Unwägbarkeiten des Finanzmarktes abzusichern. So genannte Bereitstellungszinsen fallen in dieser Zeit nicht an.
- Das Kombi-Darlehen. Wem das Annuitätendarlehen zu unflexibel ist, ein Immobilienkredit mit variablem Zinssatz aber zu riskant, der erhält mit einem Kombi-Darlehen einen guten Kompromiss. Hier wird die gesamte Finanzierungssumme aufgeteilt: Der wohl meist größere Teil wird mit festgeschriebenem Zins zurückgezahlt, der Rest variabel. Hier kann man abhängig von der Entwicklung am Finanzmarkt Geld sparen.
- Die Familienhypothek. Die Hannoversche Leben adaptiert hier aus der Schweiz: Ein gewisser Teil der Gesamtsumme für das selbst genutzte Haus wird pro Kind um 0,25 Prozentpunkte in den ersten fünf Jahren niedriger verzinst.
Mehr zur Immobilienfinanzierung für Familien finden Sie auch im WDR-Ratgeber.
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