16.05.2008 – 09:48
Autor: Kredit News

Heute kann ich aus eigener Erfahrung von den Service-Leistungen sowohl der Sparkasse als auch der Deutschen Kreditbank, kurz DKB, berichten, denn beide hatten eine herausfordernde Situation zu bewältigen, die ich zunächst erklären muss:

Küche für 5.000 Euro
Für mein Bauvorhaben wurde bei einem Möbelhaus eine Küche zusammengestellt. Die geplanten Möbel und Endgeräte hatten einen Gesamtwert von etwas über 5.000 Euro. Als Kunde der DKB mit einem DKB Cash Konto hätte ich am liebsten mit meiner kostenlosen VISA-Karte bezahlt, diese wurde vom Möbelhaus jedoch nicht akzeptiert.

Möbelhaus akzeptierte nur Bargeld
Der nächste logische Schritt, die Küche zu bezahlen, wäre die ec-Karte der DKB gewesen. Jedoch sind aus Sicherheitsgründen bei Kontoeröffnung Bezahlungen über 1.000 Euro pro Tag nicht möglich. Diese obere Grenze kann man bei guter Zahlungsfähigkeit natürlich nach oben verändern. Jedoch hätte der Antrag zu viel Zeit in Anspruch genommen, da in zwei Tagen eine Rabattaktion des Möbelhauses ausläuft, bei der ich 10%, also 500 Euro sparen könnte, was ich mir nicht entgehen lassen wollte.

Wie kommt man an die eigenen 5.000 Euro?
Ich wollte nun also schnell in bar an 5.000 Euro gelangen, die auch auf meinem Konto waren, was sich aber als deutlich schwieriger herausstellte als gedacht. Ich beriet mit meiner Frau, und wir kamen auf die Lösung, dass ich diese 5.000 Euro einfach auf ihr Sparkassen-Sparbuch überweise, um diese dann abzuholen. Meine Frau war in dieser Zeit nämlich nicht anwesend.

Bei der telefonischen Voranfrage konnte mir die Mitarbeiterin am Sparkassen-Kundentelefon nur mitteilen, dass eine Abhebung ohne Vollmacht schwierig werden könnte. Diese besorgte ich mir also umgehend per Fax von meiner Frau.

Ratlosigkeit bei der Sparkasse
Bewaffnet mit dem Sparbuch, dem Familien-Stammbuch, eigenem Pass und der Vollmacht ging ich also in die Sparkassen-Filiale. Leider zeigte man sich dort wenig kooperativ. Trotz der Vollmacht war es mir nur möglich, 2.000 Euro pro Monat abzuheben, was mir in meinem Fall natürlich nicht weiterhalf. Ich fragte also die Sparkassenangestellte um Rat, wie ich denn nun bar an mein eigenes Geld kommen sollte. Sie wusste keinen Rat, außer es bei einer DKB-Filiale zu versuchen.

Tipp am DKB-Telefon
Offensichtlich war die Dame schlecht über die Konkurrenz informiert, denn der DKB-Mitarbeiter am Telefon sagte mir, dass es seit dem 01.01.2008 keine DKB-Filialen mehr gebe. Ich fragte auch ihn um Rat, und prompt gab er mir den Tipp, ein Kurzzeitkonto zu eröffnen, per Fax ein Blitz-Giro zu beantragen, womit ich innerhalb von 24 Stunden das Geld von diesem Kurzzeitkonto abheben könnte.

Fazit
Hätte ich direkt bei der DKB angerufen, so wäre mir prompt eine Lösung an die Hand gegeben worden. So kam ich per Telefon schneller zu meinem Bargeld als durch die lückenhafte Beratung in der Sparkassen-Filiale. In meinem Fall hatte also in puncto Service und Kompetenz die DKB eindeutig die Nase vorn.

Vorheriger Beitrag: «
Nächster Beitrag: »

Einen Kommentar schreiben

AGB & Impressum - © 2007 - 2014 Kredit-Engel.de