
Zwar haben im letzten Jahr viele Leute so einiges angespart, doch auch eine erhebliche Anzahl sind in die Miesen geraten und schieben nun Schulden vor sich her. Viele Menschen können offensichtlich auch nicht richtig mit Finanzen umgehen. Es fragt sich daher: Ist es nun vorteilhaft, etwas Geld zur Seite zu legen, um für eine größere Anschaffung zu sparen oder besser bei Bedarf einen Kredit aufzunehmen?
Maßgebend dabei ist die finanzielle Situation der einzelnen Bürger. Pauschal ist das nicht zu beantworten. Da spielt es auch eine Rolle, ob jemand gerade in einen Beruf eingestiegen ist oder bereits mehrere Jahre tätig war. Das wichtigste ist die richtige Planung, man sollte sich mit dieser Angelegenheit an einen unabhängigen Finanzberater wenden. Gut bedient ist man bei der Verbraucherzentrale. Die dortigen Mitarbeiter können die Kunden in allen diesbezüglichen Themen seriös beraten.
Viele Banken stellen es so dar, als wenn Geld verschenkt würde. So etwas gibt es natürlich nicht. Besonders wichtig ist generell bei Konteneröffnungen, das Kleingedruckte zu beachten. Weiterhin ist beim Kontenvergleich der Effektivzins entscheidend.
Besser Tagesgeld als Sparbuch
Es stellt sich auch die Frage, wie viel überhaupt auf einem Girokonto liegen soll. Dazu meint Peter Lischke, der Geldexperte der Berliner Verbraucherzentrale im Tagesspiegel, ein guter Anhaltspunkt sei das normale Monatsgehalt. Falls am Monatsende etwas übrig bleibt, ist dieser Betrag auf einem Tagesgeldkonto besser aufgehoben. Dort bringt es zusätzlich ungefähr 2,5 bis 5% Zinsen ein. Das Geld ist hier risikolos angelegt, betont der Berliner Experte. Doch bei vielen Bürgern hat das beliebte Sparbuch dennoch nicht ausgedient. Der Nachteil dabei sind längere Kündigungsfristen und niedrige Zinsen. Also nicht die beste Alternative.
So richtig verlockend für die Kunden sind Finanzierungsangebote mancher Möbelhäuser, Elektronikmärkte und anderen Firmen, die den Slogen “heute kaufen, morgen bezahlen” verbreiten. Da wird oftmals zu schnell ein Kredit aufgenommen und erst später bemerkt, dass dieser kaum rückzahlbar ist. Tipp dazu vom Profi: Nur wer über ein gesichertes und regelmäßiges Einkommen verfügt, sollte solch einen Kredit zur Finanzierung wählen. Denn Verdienstausfall oder auch Krankheit können zu einer Unterbrechung der Raten führen.
Ratenkredite: Am besten über das Internet
Das Internet ist eine gute Informationsquelle für Kredite. Bei einem Ratenkredit über 10.000 Euro und einer Laufzeit von 4 Jahren betragen die Kosten bei der Postbank mit dem Privatkredit direkt ab 4,44% Effektivzins (Stand: 27.05.08). Für den gleichen Kredit müssen die Kunden in einer Filiale 8,49% aufbringen. Der Tipp: wer Geld sparen möchte, wählt den Online-Kredit.
Einlagensicherungsfond: Wichtig zur Absicherung
Auch wer Girokonten oder Tagesgeldkonten im Internet abschließt, kann so einige Euro einsparen. Aber ganz wichtig ist es, darauf zu achten, vor allem bei ausländischen Instituten und kleineren Banken, dass sie Mitglied im Einlagensicherungsfond der deutschen Banken sind. Das dient zum Schutz der Guthaben vor Bankinsolvenzen.
Kredite mit Kaffee oder T-Shirts
Um neue Kunden zu gewinnen, bieten inzwischen sogar Geschäfte wie C&A oder Tchibo Kredite oder Konten an. Aber auch hier gilt es, das Kleingedruckte genau zu lesen, dann könnten sich einige Angebote lohnen. Allerdings Finanzprodukte, die eine umfassende Beratung benötigen, sollten nicht im Discounter abgeschlossen werden, meint Pamela Bantle, Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg.
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One Response to “Online-Banken von Verbraucherzentralen empfohlen”
Hallo, ich habe bei Bavaria Finanzservice Kreditantrag gestellt.
Nun bekomme ich laufend Post über offene Rechnungen und gleich noch über eine CulpaInkasso
das macht schon mehre 100 Euro aus . Und das alles
für einen Antrag der eigentlich kostenlos über Internet sein soll.
Ich versinke immer mehr in Schulden dadurch, ich versuche verzweifelt hier das zu bezahlen aber es kommen immer neue Rechnungen über irgendeinen Geldgeber der das Darlehen machen will. Muß ich so eine Angst vor CulpaInkasso haben?
By Brigitte Jansen on Dec 28, 2010