28.05.2008 – 13:28
Autor: Kredit News

Wie in einer Meldung der “Bild” zu lesen steht, ist die Polizei in Hamburg einem besonders dreistem Betrüger auf der Spur. Es handelt sich um einen angeblichen 38-jährigen Psychologen, der mehrere Konten eröffnete und Kredite aufnahm. Dadurch sind die Kreditinstitute um einen 6stelligen Betrag geprellt worden.

Das ganze soll sich in einem Zeitraum von April 2006 bis März 2008 ereignet haben. In diesen beiden Jahren hat der nett und höflich wirkende “Geschäftsmann” bundesweit 30 falsche Personalangaben gemacht und auf diese Weise die Konten erhalten. Auch die Kreditsumme von 450.000 Euro ist nur unter unwahren Personalien zustande gekommen.

Die Masche, die der Betrüger abzieht, ist einfach. Er gab sich immer als Mitarbeiter psychologischer Praxen aus. Natürlich präsentierte er sich ebenfalls im Internet und konnte auch Visitenkarten vorlegen. Um erreichbar zu sein, mietete er Büro-Dienstleistungen an. Wegen seines seriösen Auftretens hat er sogar Wohnungen vermietet bekommen, wobei er die Kaution sowie die erste Miete in bar zahlte. Die Wohnräume hat er nicht bezogen, die Mieten nicht weiter beglichen.

Nach neuesten Angaben sind auch noch weitere Personen beteiligt, die ebenfalls diese Betrugsmasche ausführen und auch nach außen hin seriös wirkend als Geschäftsleute auftreten.


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