02.06.2008 – 10:02
Autor: Kredit News

Aus „BAföG aktuell“ geht hervor, dass ein Studium von 10-Jähriger Dauer ungefähr 46.000 Euro Kosten verursacht. Das hat das deutsche Studentenwerk ermittelt. Und dazu müssen noch die bundesweiten Studiengebühren gerechnet werden.

Ohne einen Nebenjob wird sich daher wohl kein Student diese teuere Bildung leisten können. Es sei denn, die Eltern können so einige Euro dazu geben. Aber das ist nur bei wenigen der Fall.

BAFöG: Nicht leicht zugänglich
Daher stellt sich die Frage: Welche Möglichkeiten gibt es für diejenigen, die keine finanzielle Hilfe bekommen können oder wollen und sich voll auf das Studium konzentrieren möchten. Am gängigsten ist die staatliche Förderung BAföG, die allerdings überwiegend nur denen gewährt wird, die aus sozial schwachen Verhältnissen kommen. Den anderen bleibt der Studentenkredit. Im Grunde keine schlechte Sache, wenn da nicht die hohen Zinsen anfallen würden, die etwas höher sind als bei BAföG Leistungen. Natürlich ist das zinslose Darlehen der Eltern am besten, daran besteht kein Zweifel.

Studentenkredit
Die Zinssätze für die Kredite werden zentral und zweimal pro Jahr von der KfW-Bank festgesetzt. Nämlich zum 01. April und zum 01.Oktober. Der Sinn des Studentenkredits ist, die Lernenden ausreichend mit finanziellen Mitteln auszustatten. Sobald das Studium beendet ist und der Darlehensnehmer eine gut bezahlte Arbeit gefunden hat, kann mit der Rückzahlung begonnen werden. Doch ganz so negativ wie es vielleicht klingen mag, ist so ein Studentenkredit wirklich nicht. Mit einigen positiven Argumenten kann er doch konkurrieren. Zeitlich flexibel, genau den Bedürfnissen Studierender angepasst und, zumindest bei privaten Anbietern, dennoch einigermaßen zinsgünstig.


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