
Seit dem 1. Juli 2008 brauchen Hausbesitzer für Ihre Immobilie, die sie vermieten oder verkaufen wollen, einen Energiepass. Dadurch soll der Käufer oder Mieter erkennen, welche Kosten für Heizung, Warmwasser und Lüftung auf ihn zukommen. Seit dem 01. Januar 2008 sind alle Immobilien davon betroffen. Für Besitzer von Gewerbebauten wird der Energieausweis allerdings erst im Juli nächsten Jahres zur Pflicht.
Verbrauchsausweis
Die Energieausweise gibt es in zwei Varianten, dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis betrachtet dabei nur den Energieverbrauch vom Mieter der letzten 3 Jahre, gibt dabei aber keine Auskunft über den energetischen Zustand des Hauses. Er ist aber die billigere Variante und kann übers Internet erhalten werden.
Bedarfsausweis
Eine bessere Variante bietet dabei der Bedarfsausweis, er darf nur von Architekten, Ingenieuren und Energieberatern angeboten werden. Sie geben Auskunft über den wahren Energiezustand des Hauses und können bei Bedarf sinnvolle Verbesserungsvorschläge zum Energiesparen unterbreiten.
Immobilienwert steigern
Wer sich dann für eine Sanierung zur Verbesserung des Energieverbrauchs entscheidet, kann so den Wert der Immobilie steigern. Gerade für Vermieter ist dieses lohnenswert, da sie bei der KfW Bank geförderte Kredite mit niedrigen Zinsen bekommen können, aber auch Eigennutzer erhalten eine Förderung zur Verbesserung des Energieverbrauchs.
Immobilienbesitzer, für die ein Kredit nicht in Frage kommt, sollten sich dabei im Klaren sein, dass sie bares Geld verschenken. Denn gerade im Zeitalter der steigenden Energiepreise ist eine Sanierung sehr sinnvoll, so rentiert sich beispielsweise ein Photovoltaikanlage schon nach 10 bis 15 Jahren, während die Lebensdauer um die 25 bis 30 Jahre ist. Das heißt, man verdient nach 10 bis 15 Jahren bares Geld mit der Anlage und steigert zugleich den Wert des Hauses, weil es unter anderem in der Bewertung für den Energieausweis positiv eingeht.
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