
Jetzt können Immobilienkäufer, deren Einkommen gering ist, von der Situation, die zur Zeit auf den Finanzmärkten herrscht, profitieren. Denn erstmals können sie einen Volltilgerkredit erhalten, dessen Anfangstilgung im einprozentigen Bereich liegt und für eine Gesamtlaufzeit von über 30 Jahren gilt.
Nach Informationen des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount fällt kein Zinsaufschlag an, wie er sonst bei langlaufenden Krediten üblich ist.
Niedrige monatliche Raten
Besonders profitieren von dieser Regelung Familien, da die monatlichen Raten aufgrund der einprozentigen Anfangstilgung deutlich niedriger sind als bei den normalen Volltilgerkrediten, denn hier liegt der Tilgungssatz bei rund fünf Prozent bei einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Denn innerhalb diesen Zeitraums muss der Kredit abgezahlt sein, so Kai Oppel vom HypothekenDiscount. Diese Regelung hat dazu geführt, dass die Kreditnehmer in der Regel eine hohe Monatsrate aufbringen mussten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass am Ende der Laufzeit keine Anschlussfinanzierung notwendig wird. Das hat auch zur Folge, dass das Zinsniveau gleichbleibend ist. Dennoch haben die Verbraucher die Möglichkeit, sich für eine Anschlussfinanzierung zu entscheiden, sollten die Zinsen innerhalb von zehn Jahren fallen.
Diese Möglichkeit verschafft auch einkommensschwachen Verbrauchern, ein Volltilgerdarlehen zu bezahlbaren Raten zu erhalten und die Finanzierung von Immobilien lässt sich somit einfacher verwirklichen, so dass der Traum vom Eigenheim realistischer umzusetzen ist.
Quelle: Baumagazin vom 4. August 2008
Ähnliche Beiträge
Nächster Beitrag: Klein-Kredite: Wie man nicht in die Falle tappt »

