
Dass das Anlegen von Geld reine Vertrauenssache ist, wissen kundige Geldanleger und setzen ihr Vertrauen in Berater, die vertrauenswürdig sind. Dabei gilt als oberstes Gebot, dass der Berater unabhängig ist. Doch leider ist diese Praxis in Deutschland noch nicht allzu sehr verbreitet und immer wieder fallen Anleger auf lukrative Angebote herein und zahlen dann später teurer Lehrgeld.
Um nicht auf das erste, verlockende Angebot hereinzufallen, sollten Anleger sich wichtige Punkte vor Augen führen:
- Vorsicht vor unrealistischen Renditeversprechen
Astronomische Gewinnversprechen dienen lediglich dazu, die Anleger zu einem vorschnellen Abschluss einer Geldanlage zu verleiten. Grundsätzlich gilt, je höher die versprochene Rendite ist, desto höher sind auch die Risiken, die damit verbunden sind. - Merkwürdige Provisionsregelungen
Überhöhte Provisionsforderungen sind das Indiz dafür, dass der Vermittler nur auf den eigenen Profit aus ist, als dass er seinem Kunden zum Gewinn verhelfen will. Sollten die Provisionen sogar in falscher Höhe oder auch verschleiert angegeben sein, dass ist äußerste Vorsicht geboten. - Achtung bei Adressen im Ausland
Sollte der Firmensitz der Vermittler im Ausland sein, haben es die Anleger schwer, ihre Ansprüche durchzusetzen. Nur gutgläubige Anleger fallen auf Versprechen von Steueroasen im Ausland herein. - Zeitdruck
Niemals sollte sich der Interessent von dem Vermittler unter Zeitdruck setzen lassen. Es ist schlichtweg falsch, dass nur eilige Abschlüsse mehr Rendite versprechen. Auch sollte der Abschluss von Folgegeschäften vermieden werden, denn oftmals erhöht sich die hier geforderte Anlagesumme um ein Vielfaches.
Mehr dazu in der F.A.Z. online.
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