3 wichtige Regeln für Einsteiger

Regel 1: Am besten mit Kündigungsrecht

Viele Banken bieten Immobilienkredite mit so genanntem freien Kündigungsrecht an. Das bedeutet, dass der Bauherr jederzeit die Möglichkeit hat , zu einem günstigerem Darlehen zu wechseln. Dadurch wird eventuell Geld gespart, falls nach Vertragsabschluss die Baugeldzinsen sinken. Aus einem herkömmlichen Hypothekenvertrag kommen die Kreditnehmer erst nach 10 Jahren wieder heraus oder erst am Ende der Zinsbindung. Auch wenn eventuell während der Zinsbindung die Immobilie verkauft wird, kann das freie Kündigungsrecht so einiges an Geld einsparen.

Daher ist es zwingend notwendig, das man sich über die gesamte Baufinanzierung genaue, ausführliche und unabhängige Informationen einholt. Einige wichtige Tipps und Ratschläge seien hier genannt.

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Regel 2: Am besten mit Eigenkapital

Auch wenn es so manche Finanzdienstleister des öfteren anbieten und es vielleicht auch verlockend klingen mag, ist von Baufinanzierungen ohne Eigenkapital unbedingt abzuraten und sollte vermieden werden. Es sei denn, ein regelmäßig, längerfristiges und höheres Einkommen kann sichergestellt werden. Andernfalls kann sehr schnell der Traum von den eigenen vier Wänden in einen Berg Schulden umschlagen und Haus oder Eigentumswohnung sind verloren.

Es sollten mindestens soviel eigene finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die anfallenden Nebenkosten selbst zu decken. Weiterhin wird auch eine gewisse Reserve für unvorhergesehene Ausgaben benötigt in Höhe von einigen Nettogehältern. Auf jeden Fall darf die monatliche Zahlung des Immobilienkredits kein Problem darstellen und mühelos mit einer Anfangstilgung von 2-4 % gezahlt werden können.

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Regel 3: Am besten mit Beratung

Die gesamte Belastung sollte 30-40 % vom Nettoeinkommen nicht übersteigen. Bevor man sich zu nun bei einer Bank, Bausparkasse oder einem anderen Kreditanbieter für eine Vollfinanzierung seiner Immobilie entscheidet, bedarf es wie schon erwähnt einer ausführlichen Beratung. Diese ist nicht gratis, aber lohnenswert. Die Kosten betragen zum Beispiel bei Verbraucherzentralen 100-150 Euro.

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