Ausplazierung - Kreditlexikon

Grundsätzlich stellt jede Kreditvergabe für ein Kreditinstitut ein Risiko dar. Wenn dann der kreditgebenden Bank das Risiko zu hoch ist, weil der Kreditnehmer hat erkennen lassen, dass er es mit der Rückzahlung des Kredites nicht so genau nimmt, kann das Kreditinstitut eine Ausplazierung des Kredites vornehmen. Eine Ausplazierung, auch Abtretung genannt, kommt aber ebenso auch im Investmentgeschäft vor, wo das Institut einem eventuell entstehenden Ausfallrisiko zuvorkommt und entweder das gesamte Risiko oder nur einen Teil des Portfolio abtritt.

In der Regel sind diese Sicherungsgeber, auch fixed rate payer genannt, dann eine Ansammlung von Zweckgesellschaften, die bei der Ausplazierung das gesamte Risiko übernehmen. Das Institut, das die Ausplazierung vorgenommen hat, muss dann den neuen Sicherungsgebern eine Ausfallprämie zahlen, ist auf der anderen Seite aber auch das Risiko los.

Eine Ausplazierung von Kreditrisiken hat also für das Kreditinstitut den Vorteil, dass es für den Fall des Eintritts des worst case aus der Verantwortung heraus ist und so selbst keine Schwierigkeiten auf dem Kapitalmarkt bekommt.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Weitere Artikel mit dem gleichen Anfangsbuchstaben:
Sie haben nicht die Informationen gefunden, die Sie gesucht haben? Bitte zögern Sie nicht, uns einen Hinweis zu senden oder ggf. einen Blick auf spezialisiertere Lexika aus und um den Finanzbereich zu werfen. Hier einige Vorschläge:
Kfz-Lexikon auf www.autoversicherung-online.info
Baufinanzierungs-Lexikon auf www.baufi-info24.de
Geldanlage-Lexikon auf www.tagesgeldkontovergleich.com
Kredit Partnerprogramm | Downloads | Bankprodukte | Banken | Empfehlungen | Sitemap | Karriere | Impressum - © 2007 - 2010 Kredit-Engel.de