Zahlungsverweigerung - Kreditlexikon


In Geschäftverhältnissen bei denen 2 Parteien aus einem Lieferant und einem Warenempfänger bestehen, können immer wieder Probleme auftauchen. Das kann z.B. eine Zahlungsverweigerung des Warenempfängers sein. Er ist der Schuldner und der Lieferant ist der Gläubiger.

Eine Zahlungsverweigerung kann verschiedene Gründe haben. Der Schuldner ist z.B. mit der Warenlieferung nicht einverstanden, da z.B. mangelhafte Ware oder falsch gelieferte Ware geliefert wurde. Auch kann die Zahlungsverweigerung an Liquiditätsengpässen des Schuldners liegen. Der Schuldner kann mit einer Zahlungsverweigerung ebenfalls massiven Druck auf den Gläubiger ausüben, der oft auch von der Zahlung der Ware abhängig ist, um seine Warenlieferung ebenfalls zahlen zu können.

Oft kann eine Zahlungsverweigerung bei einer langjährigen Geschäftsbeziehung entstehen. Das kann auch taktische Gründe haben. Bei neuen Geschäftsbeziehungen sichern sich die Lieferanten meist ab. Bei einer Erstlieferung wird meist eine Vorabzahlung oder eine Teilzahlung gefordert. Wenn dieser Vorgang erfolgreich abgewickelt wird, kann bei der nächste Lieferung auf Lieferschein geliefert werden. Durch Zahlungsverweigerung sind auch nachfolgende Lieferungen mit schlechteren Konditionen die Folge, da anders kalkuliert werden muss.

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