Verbundfinanzierung - Kreditlexikon

Bei der Verbundfinanzierung handelt es sich von Geldern und Mitteln der KfW (Bankgruppen) die zusammen mit der BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Gelder in einem bestimmten Verhältnis am Kapitelmarkt zusammen gelegt, gemischt oder Summen ergänzt werden. Mit Hilfe eines Darlehensvertrages werden diese Gelder dann vergeben.
Durch diese Zusammenlegung von Mitteln der BMZ und der KfW können höhere Finanzierungen des Mindestzuschusses ermöglicht und realisiert werden und ein höherer Betrag zur Erhöhung für die ODA (Öffentliche Entwicklungshilfe) erzielt werden. Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt für die KfW Gelder oder Mittel eine politisch orientierte Bürgschaft und besichert diese zu einem gewissen Prozentsatz. Bei der Verbundfinanzierung liegen die Konditionen leicht über den sonst üblichen Entwicklungshilfe- Konditionen, allerdings auch weit unter den bestehenden Markt- Konditionen.
Diese Finanzierungsform besteht seit dem 15. Mai 1994 wo diese Regelung von Entwicklungshilfe erstmalig auf diese Art in Kraft getreten ist. Diese Finanzierungen sind auf alle Fälle als eine ODA (Official Development Assistance) anzusehen.

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