Außenfinanzierung - Kreditlexikon


Der Begriff Außenfinanzierung stammt aus der Finanzwissenschaft und bezeichnet einen Vorgang, bei dem sich ein Unternehmen mit Mitteln finanziert, die ihren Ursprung nicht in den Erträgen aus der Leistungserstellung des Unternehmens haben. Der Begriff „Außenfinanzierung“ grenzt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten eines Unternehmens von denen ab, die als „Innenfinanzierung“ bezeichnet werden. Varianten der Außenfinanzierung sind die Beteiligungs- und die Kreditfinanzierung.

Während durch eine Beteiligungsfinanzierung dem Unternehmen Eigenmittel zugeführt werden (z.B. durch neue Einlagen der Gesellschafter, durch Ausgabe neuer Aktien oder durch die Aufnahme weiterer Gesellschafter), wird dem Unternehmen durch die Kreditfinanzierung (zusätzliches) Fremdkapital zugeführt. Dies geschieht durch die Aufnahme von Krediten, z.B. in Form von Bankkrediten oder durch die Emission von Anleihen auf dem Kapitalmarkt.

Diese beiden verschiedenen Formen der Außenfinanzierung haben folglich unterschiedliche Auswirkungen auf die Struktur der Passivseite der Unternehmensbilanz. Die Beteiligungsfinanzierung erhöht das Eigenkapital, während eine Kreditfinanzierung das Fremdkapital erhöht.

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