Hausfrauenkredit - Kreditlexikon


Unter dem Begriff „Hausfrauenkredit“ versteht man einen Kredit, der heute in seiner ursprünglichen Form kaum noch vergeben wird.
Bei einem Hausfrauenkredit, so wie er sich ursprünglich definierte, war es üblich, dass eine Hausfrau bei ihrem Kreditinstitut einen Kredit abschließen konnte, ohne selber ein Einkommen nachweisen zu müssen. Der Nachweis, dass sie verheiratet ist und der Mann ein regelmäßiges Einkommen hat, reichte bei einem Hausfrauenkredit als Nachweis für die Bonität vollkommen aus.
Hausfrauenkredite führten im Laufe der Zeit jedoch zu immer mehr Problemen: Kam es z.B. zu einer Scheidung, blieben die Hausfrauen in der Regel auf den Schulden sitzen, konnten diese nicht zurückzahlen und die Bank macht ein enormes Verlustgeschäft. Da Scheidungen im Laufe der Zeit immer häufiger auftraten, lohnte dieses Geschäft für die Banken schon sehr bald nicht mehr.
Heute muss der Ehemann ebenfalls als Darlehnsnehmer in den Kreditvertrag aufgenommen werden.

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