Obligation - Kreditlexikon

Eine Obligation ist ein Wertpapier, für das in den meisten Fällen ein fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit vereinbart wird. Ein solches Wertpapier wird auch als Schuldverschreibung bezeichnet. Auch der Begriff Anleihe ist ein Synonym für die Obligation, die dem englischen Ausdruck „Bond“ entspricht.

Wertpapiere mit einem festen Zinssatz wie beispielsweise die Anleihe beziehungsweise die Obligation bezeichnet man auch als Rentenpapiere. Die Obligation eignet sich besonders für Emittenten, die sich fremdes Kapital auf dem Geldmarkt besorgen wollen oder müssen. Nicht wie beim Kauf von Aktien, bei dem der Anleger eine Beteiligung an einer Firma erwirbt, geht es beim Handel mit Obligationen um Geldverleih. Der Schuldner kann sowohl aus dem Bereich der öffentlichen Hand, dem Bankwesen oder aus der Industrie stammen.

Gibt ein Emittent eine Obligation heraus, verpflichtet er sich, über eine festgelegte Laufzeit einen festen Zinssatz zu zahlen. Es gibt kurzfristige, mittelfristige und langfristige Obligationen, deren Laufzeit von bis zu vier Jahren zu mehr als acht Jahren variiert. Wie lang die Laufzeit auch immer sein mag, der Emittent verpflichtet sich, am Ende der Laufzeit das geborgte Geld zuzüglich eines vereinbarten Zinssatzes zurückzuerstatten.

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